Konzept

Durch den Umbau unserer anonymen Siedlungen in multifunktionale Nachbarschaften können die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft übertroffen werden – innerhalb einer «NeNa-Nachbarschaft» wird das eine genussvolle Sache werden!
 

Intention:

  • das Leben in der Stadt ist wesentlich ökologischer als das Landleben – doch müssen wir die Städte und Agglomerationen zum (darin) Leben erwecken
  • stoppen der Zersiedelung*, dafür Leben in Kurzdistanzen - das senkt den Transit- und Mobilitätsstress
  • die Schaffung von Nachbarschaften für mehr Ökologie, mehr Lebensqualität, mehr Komfort und ein reichhaltigeres Leben
  • erhöhte Eigenversorgung und Souveränität (siehe Landasis und Mikrozentrum)
  • Förderung und Rückhalt für lokales Produktions- und Dienstleistungswesen (siehe THEMA)
  • verbesserte Entwicklungszusammenarbeit
     

Nutzen:

  • multifunktionale Nachbarschaften ermöglichen kurze Wege; das notwendige und das erstrebenswerte Leben findet vor der Haustüre statt
  • gemeinsam nutzen heisst, nicht alles selber machen/bezahlen zu müssen
  • wenn weniger eigene Wohnfläche, weniger Autobenutzung und weniger Konsum möglich werden – dafür etwa mehr Mikroagro – bedeutet das auch weniger zu arbeiten, um sich das Leben leisten zu können
  • verantwortungsvolle und ressourcenschonende Lebensweise, die den Planeten für die Nachwelt erhält

 

*)«Die Fortführung der gegenwärtigen Trends in der Raumentwicklung ist nicht finanzierbar. Mit der Zersiedelung drohen steigende Kosten für den Bau, den Betrieb und den Unterhalt von Infrastrukturanlagen». Fazit des Bundesrats im Jahr 1996 in seinem Bericht «Grundzüge der Raumordnung Schweiz».

 

Sollten Sie dies für utopisch halten, so bitte ich Sie darüber nachzudenken, warum es utopisch ist.

Bert Brecht