Landbasis


Im roten Kreis: Eine Nachbarschaft inklusive Mikrozentrum. Im grünen Kreis: Die Landbasis. 500 Bewohnerinnen und Bewohner einer städtischen Nachbarschaft können mit einer Landwirtschaftsfläche von etwa 80 ha regional beinahe vollumfänglich mit Nahrungsmittel direkt versorgt werden.

Lebensmittel

Die Ernährung verursacht heute eine Umweltbelastung von 28 %; 50 % der Lebensmittelkosten entfallen auf Transport und Verpackung; jede Kilokalorie verbraucht zehn Kilokalorien Erdöl: Die heutige Lebensmittel-Logistik mit ihren ineffizienten Umwegen über Verteilzentren und Supermärkte ist nicht nachhaltig.

Wir stellen dem das Konzept «Landbasis» (Mikroagro) entgegen; das logische Modell, welches Nachbarschaften zu einem wichtigen Lebensmittelpunkt macht und zugleich der schweizerischen Landwirtschaft eine reelle und subventionsfreie Zukunftsperspektive bietet.

Es ist das denkbar einfachste: die Nachbarschaft (ca. 500 Bewohnerinnen und Bewohner) bildet eine Konsumgemeinschaft, die mit Agrarbetrieben der Region Liefer- und Zusammenarbeitsverträge abschliesst. Dafür braucht es höchstens 80  Hektaren Ackerland (inkl. Getreideanbau und Nutztierhaltung) in einem Umkreis von 20 bis 50 km. Die Agrarbetriebe liefern je nach Bedarf bis dreimal wöchentlich direkt in die Mikrozentren der Nachbarschaft. Die mit der Nachbarschaft verbundenen Betriebe bilden eine Landbasis, wo man mitarbeiten oder auch nur «Ferien auf dem Bauernhof» machen kann.

Unter dem Strich werden die Agrarbetriebe ein gutes Auskommen haben und die Konsumenten werden günstiger denn je zu hochwertigen Lebensmitteln kommen.