Mikrozentren


Jede Nachbarschaft verfügt über ein Mikrozentrum. Diese sind je nach Vorlieben der je rund 500 BewohnerInnen unterschiedlich ausgestattet. Für die unerlässliche Grundausstattung wird rund 1000 m2 Fläche benötigt. Die Mikrozentren versorgen die Nachbarschaft mit Dingen des täglichen Bedarfs und bilden das Pendant zu den demiurgischen Werkstätten im Quartier (siehe THEMA-Werkstätten).

Versorgung in Pantoffeldistanz

  • Das Mikrozentrum umfasst alles Nötige für den täglichen Bedarf.
  • Ein Mikrozentrum wird je nach Situation, Bedürfnissen und Vorlieben ausgestaltet: Krippe, Spa-Bereich, Pool, Bar, Übungsräume, Theatersaal/Kino, Meditationsraum, Gymnastikraum, Hammam und/oder Freibad.
  • Das «Herz» des Mikrozentrums bilden das Lebensmitteldepot («Laden») und die Grossküche («Restaurant»).
  • Im Mikrozentrum werden die landwirtschaftlichen Erzeugnisse (siehe «Mikroagro») gelagert, verteilt und verarbeitet. Die Grossküche kann mit ihrer Kreativität allfällige Überproduktion der Agrarbetriebe meistern – etwa durch Konservierung.
  • Mikrozentren bilden den Kern der Nachbarschaft – dort ist das soziale und kulturelle Leben angesiedelt.
  • In diesen logistischen Zentren werden Profis beschäftigt, deren Arbeit von den Bewohnern der Nachbarschaft unterstützt wird.
  • Die Erdgeschosse können so sinnvoll genutzt werden – und es entstehen Arbeitsplätze.
  • Mikrozentren beleben mit ihren eigenen Spezialitäten und Qualitäten das Quartier.
Anmerkung: Unsere Skizzen sind keine architektonisch gemeinten Vorschläge