Ökologie

Das Leben in der Stadt ist ökologischer, als das Leben in der Agglo oder auf dem Land: Ökodörfer und die "Hüslischweiz" sind ökologische Katastrophen. Ohne tägliches Pendeln geht nichts. Die Wohn- und Siedlungsflächen sind zu gross. In Städten ist weniger individuelle Mobilität und Wohnraum nötig und das Leben ist erst noch reichhaltiger. Wer nachhaltig auf dem Land leben will, kann das mit dem Konzept «Landbasis» tun.

Mit der Zustimmung zur 2000-Watt-Gesellschaft wurde in Zürich anerkannt, dass unsere heutige Lebensweise nicht zukunftsfähig ist. Doch wenn wir unser 2000-Watt-Ziel erreichen wollen, müssen wir dort ansetzen, wo heute der Grossteil der Umweltbelastung erzeugt wird.

Wo der Grossteil der gesamten Umweltbelastung erzeugt wird:
Ernährung: 28 % Rest: 35,4%

Wohnen: 24,4 %
(Energie und Wasser: 19,3%;
Wohnungsbau: 5,1%)

private Mobilität: 12,2%

Mit neuen Technologien Energie effizienter nutzen genügt nicht. Es braucht neue Lebensweisen, die Ressourcen gezielter einsetzen. Möglich wird das mit «multifunktionalen Nachbarschaften», also städtischen Nahbereichen von einigen hundert Bewohnerinnen und Bewohnern, die eine effiziente gemeinsame Infrastruktur nutzen. Ohne sparen oder verzichten zu müssen, können wir so den Energie- und Ressourcenverbrauch reduzieren.